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Coaching-Boost der Woche

30 Minuten können viel verändern

30/1/2026

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Warum Stille für mich immer wertvoller wird Ich habe für mich gemerkt, wie gut es mir tut, den Tag etwas ruhiger zu starten. Manchmal stehe ich einfach 30 Minuten früher auf, idealerweise bevor zuhause alles in den Tagesmodus kippt. In dieser Zeit stelle ich mir drei einfache Fragen und schreibe sie kurz auf: Wofür bin ich dankbar? Welche Möglichkeit möchte ich heute nutzen? Mit welcher Haltung gehe ich in den Tag? Das ist nichts Grosses und sicher kein Wundermittel. Aber es ist ein Startpunkt, der mir gehört. Stille fühlt sich für mich an wie ein kurzer Unterbruch des Autopiloten. Plötzlich höre ich wieder besser, was ich selbst will. Das kann ganz unspektakulär beginnen, zum Beispiel mit einem halben Tag ohne News, ohne E-Mails, ohne dauernd erreichbar zu sein. Ich habe auch gemerkt, dass mir der Morgen mehr bringt als der Abend. Abends hängen wir ja oft noch etwas dran: eine Folge im Netflix, ein paar Mails, schnell noch „runterkommen“. Man kommt schon runter, aber nicht unbedingt zur Ruhe. Für mich funktioniert es besser, den Tag morgens zu verlängern, bevor die Welt anklopft. Diese 30 Minuten Stille behandle ich wie einen fixen Termin. Ein Termin mit mir selbst.
Stille ist für mich keine Abwesenheit von Leben, sondern ein bewusster Moment bei mir selbst. Sie hilft mir, Fremdbestimmung schneller zu erkennen, klarer zu werden und Beziehungen aufmerksamer zu leben. Vielleicht ist es spannend, einfach mal zu beobachten, was passiert, wenn man weniger reagiert und wieder mehr ganz bewusst auswählt.

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Fokus bringt's - weniger Wirrwarr, mehr Wumms

27/1/2026

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Kennst du dieses Gefühl: Du rennst durch den Tag, reagierst auf E-Mails, To-dos und dringende Kleinigkeiten – aber innerlich fragst du dich: „Wofür eigentlich?“ Dein Kopf ist voll, dein Herz leer. Statt zu gestalten, jonglierst du mit Terminen. Genau hier setzt die Kraft des fokussierten Lebens an. Sie zeigt, dass es nicht den grossen Umbruch braucht – sondern den ersten, kleinen Schritt.

Das Schachbrett-Prinzip – klein anfangen, gross wachsen
Die alte Geschichte vom Schachbrett und den Reiskörnern macht es klar: Aus dem ersten unscheinbaren Korn wird am Ende eine unvorstellbare Menge. Genauso verhält es sich mit Fokus. Du musst nicht heute dein Leben komplett umkrempeln. Aber wenn du beginnst, jeden Tag eine Kleinigkeit bewusst zu tun – eine unbeantwortete Mail, ein kurzer Anruf, ein Glas Wasser statt Kaffee – setzt du einen Prozess in Gang. Die Wirkung spürst du nicht sofort, aber mit der Zeit wird aus kleinen Schritten ein riesiger Unterschied.

Ohne Tore kein Spiel – warum dein Alltag Richtung braucht
Stell dir ein perfekt gepflegtes Fussballfeld ohne Tore vor: schön anzuschauen, aber sinnlos zum Spielen. So fühlt sich das Leben ohne klare Richtung an. Du rackerst dich ab, bist ständig in Bewegung – aber ohne Ziel bleibt es leer. Fokus bedeutet, dir die Frage zu stellen: Wofür mache ich das alles? Nicht, um gleich die perfekte Lebensvision zu entwerfen, sondern um eine Richtung zu wählen. Schon ein kleines, klares Ziel – etwa „30 Minuten pro Woche für Bewegung“ – macht den Unterschied zwischen Herumrennen und bewusstem Spielen.

Flow, Habitus, Mut – die drei Freunde des Fokus
Fokus entsteht nicht aus Wunschdenken, sondern durchs Tun. Drei Dinge helfen dir dabei: Flow, Habitus und Mut.
  • Flow spürst du, wenn eine Aufgabe dich fordert, aber nicht überfordert – wie beim Surfen auf der perfekten Welle.
  • Habitus bedeutet, aus einer Handlung eine Gewohnheit zu machen: Du wirst zur Läuferin, indem du läufst, nicht indem du darüber nachdenkst.
  • Mut zeigt sich darin, Störungen auszublenden, Multitasking aufzugeben und dich furchtlos einer Sache hinzugeben. So entsteht Ruhe – auch mitten im Chaos.

Wichtig oder dringend? – die Königsfrage im Alltag - die meisten Menschen verwechseln Wichtigkeit mit Dringlichkeit.
  • Dringend sind Mails, Anrufe und Termine – sie brüllen nach Aufmerksamkeit.
  • Wichtig sind Dinge wie deine Gesundheit, deine Beziehungen oder deine persönliche Entwicklung – aber sie flüstern leise.
  • Fokus heisst, die Stimme des Wichtigen wieder zu hören.
Plane deine Woche so, dass Zeit für das bleibt, was trägt. Schon eine Stunde pro Woche für das, was dir wirklich am Herzen liegt, verändert dein Leben stärker als hundert erledigte Kleinigkeiten.

Fazit: Dein erstes Reiskorn wartet
Ein fokussiertes Leben ist kein harter Drill und keine perfekte To-do-Liste. Es ist die Kunst, Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden – und heute mit einem einzigen Schritt anzufangen. Vielleicht ist es ein Telefonat, vielleicht ein Spaziergang, vielleicht ein Abend ohne Bildschirm. Leg dein erstes Reiskorn aufs Feld – und beobachte, was daraus wächst. Denn Fokus beginnt nicht morgen. Er beginnt jetzt – bei dir.
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